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MimoMat (TM) / CF Index (TM) - The Financial Marketplace | A Hedge Fund Trading Strategy

MimoMat
(German / Deutsch)

Der Finanzplatz | Eine Hedge Fond Trading Strategie


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MimoMat (TM) / CFindex (TM) - The Financial Marketplace | A Hedge Fund Trading Strategy CFindex (TM)
MimoMat

Eine Hedge Fond Trading Strategie

>English


MimoMat ist eine Trading Strategie für Hedge Fonds (Private Capital Pools). Diese Methode wurde von uns seit 2002 entwickelt und wird laufend verbessert (unser Top Experte hat mehr als 30 Jahre Börsenerfahrung). Die Öffentlichkeit ist von der Teilnahme an diesem Fondmodell ausgeschlossen, da diese Trading Strategie bzw. Theorie nur als eine potenzielle Überlegung für professionelle Wertpapiermanager ausgearbeitet wurde. MimoMat ist eine Hedge Fond Trading Strategie die vorwiegend nur für Wertpapiere die an U.S. Börsen notieren, geeignet ist und zusätzliches Risk Management bewirken soll.


FOND STRATEGIE

> Einleitung/Überblick
> MimoMat Strategie
> Aktien Surfen
> Beispiele und Illustrationen
> Kurznotiz zu ETFs (Exchange Traded Funds)
> IPO Beispiel
> Das Beispiel hinsichtlich News
> Ziel der MimoMat Strategie
> Praktische Anwendung der MimoMat Strategie
> Ein Wort zum Risk Management
> Kontaktinformation
> Disclaimer/Wichtiger Hinweis


Einleitung/Überblick
Die MimoMat
Strategie wurde insbesondere für aktive Hedge Fonds entwickelt die Aktien und ETFs die an den U.S. Börsen notieren, traden . Grundlegend besteht diese Trading Strategie in der Ausnützung von sogenannten Micro Movements ("Mini" Bewegungen) einer Aktie innerhalb deren jeweiligen Macro Trends, und daher die Bezeichnung MimoMat (Micro movements within Macro trends). Es ist dabei egal ob sich der Macro Trend aufwärts oder nach unten bewegt. Innerhalb des längerfristigen generellen Trends, dem sogenannten Macro Trend, agieren praktisch alle Aktien, insbesondere Aktien mit hohem Handelsvolumen und Lquidität, in Micro Movements die üblicherweise nicht den Macro Trend verändern. Es gibt allerdings diesbezüglich einige Ausnahmen, wie z.B. wichtige Unternehmens-News die den Macro Trend des Aktienkurses deutlich verändern können.

MimoMat Strategie
Micro Movements innerhalb eines Macro Trends geschehen üblicherweise täglich. Solche Micro Movements bestehen oft in einem Volatilitätsbereich von ca. 2% - 10%. Dabei wird beabsichtigt einen ca. 25% - 30% Gewinnanteil der betreffenden Kursschwankung je Transaktionen innerhalb des Micro Movements zu erzielen. Aufgrund dieser Strategie wird mit minimalem Risiko ein ca. 0,5% - 3% Nettogewinn/Kapitalgewinn pro Transaktion des eingesetzten Kapitals erzielt. Oft können diese Gewinne innerhalb von ein paar Minuten und manchmal sogar innerhalb von ein paar Sekunden erzielt werden. Und wenn solche Kursbewegungen stattfinden können mit dieser Strategie täglich frequentierte Transaktionen innerhalb der Sequenzen dieser Micro Movements durchgeführt werden. Diese Strategie ist auch bei opportunistischen Marktsituationen anwendbar sowie bei spezifischen Aktien wenn z.B. unerwartete News und Gerüchte den Markt bzw. das jeweilige Papier beherrschen.

Um den gesamten Vorteil dieser Micro Movements zu nützen und die Risiken hinsichtlich der Liquidität zu reduzieren, muss eine Aktie ein grosses Handelsvolumen aufweisen, damit auch durch grössere Aktienpositionen der Aktienpreis weder beim Kauf noch beim Verkauf beträchtlich beeinflusst wird. Daher ist die MimoMat Strategie nur bei Aktien mit einem Handelsvolumen von mehreren Millionen Aktien täglich, anwendbar.

Aktien Surfen
Zu Illustrationszwecken und um das Verständnis zu der MimoMat
Strategie zu vereinfachen, so ist die MimoMat Strategie eine Art des Aktiensurfens. D.h., eine Welle die entweder nach oben oder nach unten neigt, wird identifiziert, um diese Welle solange wie möglich zu reiten bzw. diese profitabel auszunützen. Grundlegend gilt die alte Börsenregel "The Trend is your Friend" (Der Trend ist dein Freund). Klarerweise ist die MimoMat Strategie wesentlich umfangreicher indem nicht nur interessante Kurswellen bzw. Micro Movements rechtzeitig identifiziert werden, sondern auch Schätzungen hinsichtlichen deren Stärke (potenzielle prozentuelle Bewegung) einer solchen Welle/Micro Movement berechnet wird.

Beispiele und Illustrationen:
Am 20. November 2006 eröffnete die Nasdaq-notierte Aktie WYNN (Wynn Resort) um ca. 5% niedriger gegenüber dem Schlusskurs (ca. US$ 94,-)  des Vortages um die ca. US$ 89,- je Aktie. Zu dieser Zeit war der Macro Trend bei WYNN war für jede Periode steigend, sowohl für die 1-Monat, 6-Monate, 1-Jahr und 3-Jahres Zeitabschnitte. Innerhalb des generellen Trends gab es viele Micro Movements. Um die höchstmögliche Genauigkeit zu erzielen und das Risiko zu reduzieren, verwenden wir zusätzliche Komponenten und Unterteilungen in sogenannte Sub-Macro Trends. Sub-Macro Trends werden als kurzfristige (die jeweilige Zeitperiode ist unterschiedlich) Macro Trends innerhalb eines generellen Macro Trends definiert. Ein Sub-Macro Trend ist entweder im Einklang mit der Richtung des generellen Macro Trends, oder er kann sich auch kurzfristig gegen den generellen Macro Trend richten, wie z.B. während der Kurskorrekturphasen.
Im Fall der WYNN Aktie war am 20. Nov. in der Anfangsperiode der Börsensitzung ein Kaufpreis von ca. US$ 89,- je Aktie möglich. Der Aktienkurs sprang rasch auf ca. US$ 92,50 zurück. Indem wir unsere MimoMat
Strategie verwendeten, mussten wir auf eine Bestätigung des aufwärtigen Micro Movements, ―dem Rebound―, zuwarten, was durch ein Aufwärtsmomentum durch steigendes Kaufvolumen angezeigt wurde. Daher kauften wir die Aktie um US$ 90,- und innerhalb von ca. 2 - 3 Minuten stieg der Kurs auf US$ 91,- je Aktie und wir verkauften die Position. Ein paar Minuten später erreichte der Kurs sogar ca. US$ 92,50 bevor er wieder nach unten tendierte. Das gesamte aufwärtige Micro Movement erreichte ca. 3,9% von denen wir ca. 1,1% Gewinn innerhalb von ca. 2 - 3 Minuten verbuchen konnten.
Zusätzlich zu dieser einen Transaktion in der Aufwärtsbewegung, hätte man auch das Topping Out dieses Micro Movements bei ca. US$ 92,50 einschätzen können, um dann vielleicht eine Short Position bei ca. US$ 92,- je Aktie einzugehen und diese Position dann bei ca. US$ 91,- wieder zu decken. Damit wäre ein weiterer Kapitalgewinn von ca. 0,8% möglich gewesen.

Kurznotiz zu ETFs (Exchange Traded Funds):
Es gibt meherere Komponenten um interessante Micro Movements zu identifizieren. Aspekte hinsichtlich des Handelsvolumens sowie Aktienblöcke in der Aufwärts- bzw. der Abwärtsbewegung zeigen z.B. die entsprechende Stärke der Bewegung an, sowie auch besondere Firmen-spezifische News. Im Jahr 2008, das ein Traderjahr war, gab es unzählige Möglichkeiten die MimoMat
Strategie einzusetzen. Zum Beispiel, im Juli 2008 gab es einen vorrübergehenden Boden bzw. Washout in vielen Marktsektoren, wie z.B. bei den Fluglinien, den Eigenheimbaufirmen und den Finanzwerten. Viele Aktien sprangen im Kurs innerhalb von ein paar Wochen gleich um mehrere hundert Prozent nach oben. Aber nicht nur einzelne Aktien waren für die MimoMat Strategie ideal geeignet, sondern auch Sektorindizien und deren betreffende ETFs (Exchange Traded Funds) und ETNs (Exchange Traded Notes). Mit der Verfügbarkeit von mehr und mehr ETFs und ETNs wurde das Risiko beim Trading für Profis reduziert, da es oft leichter ist einen Trend und die Micro Movements innerhalb eines Sektors und des Gesamtmarktes festzustellen als bei einzelnen Aktien. Insbesondere ETFs und ETNs die einen Hebel beinhalten, offerieren meist auch eine höhere Volatilität und daher bessere Tradingmöglichkeiten. Mit bestimmten ETFs und ETNs kann man auch bequem und effektiv ein Hedging durchführen, wie z.B. mit bestimmten Short ETFs aund Short ETNs wobei man sehr effektiv beide Seiten des Marktes handeln kann, nämlich sowohl auf der Upside als auch auf der Downside. Links angeführt auf dieser Website finden Sie einige Links zu populären ETFs,

IPO Beispiel:
Der NMX (Nymex) IPO am 17. Nov. 2006 war eine der besten Short-Term Trading Gelegenheiten durch ein Micro Movement. Es war ganz leicht die Aktie um ca. US$ 125,- bei der Erstnotierung der Aktie zu kaufen und dann innerhalb von ca. 10-15 Minuten handelte die Aktie auf ca. US$ 152,-. Realistisch war es sehr leicht die Aktie um ca. US$ 145,- wieder zu verkaufen und so blitzartig einen Gewinn von ca. 16% zu erzielen. Im Fall eines IPOs besteht klarerweise kein offizieller Macro Trend, ausser eben die Angaben aus dem Emissionsprospekt hinsichtlich des steigenden Umsatzes und Gewinnes des betreffenden Unternehmens, sowie den Fundamentaldaten inkl. dem Vergleich zu anderen Aktien aus dem selben Sektor hinsichtlich Marktwert, usw. Daher kann zumindest ein geschätzter bzw. bildlich vorstellbarer Macro Trend erstellt werden. Eine Spekulation dieser Art ist auf jeden Fall riskanter, doch ist auch der mögliche Kapitalgewinn dadurch wesentlich höher als bei den typischen Konditionen etablierter Aktien, und daher lag der Kapitalgewinn bei ca. 16% innerhalb von ein paar Minuten. Doch nicht jeder IPO ist für die MimoMat
Strategie geeignet.

Das Beispiel hinsichtlich News:
Als weiteres Beispiel können wir uns die folgenden Aktien kurz ansehen: GM und MGM am 22. Nov. 2006. Als bekanntgegeben wurde, dass Kirk Kerkorian's Tracinda Corporation zusätzlich 15 Millionen MGM Aktien mit einem Preis bis zu US$ 55,- je Aktie kaufen würde, eröffnete die Aktie klarerweise wesentlich höher vom US$ 49,- Schlusskurs des Vortages. Realistisch betrachtet, war am 22. Nov. bei Börseneröffnung ein Kaufpreis von ca. US$ 52,50 möglich und kurz danach gab es nicht das geringste Problem die Aktie zu einem Kurs von mehr als US$ 54,- zu verkaufen, und dabei einen 2,8% Gewinn zu kassieren. Während es am 22. Nov. mehrere Gerüchte gab, dass aufgrund des MGM Zukaufs, Mr. Kerkorian vielleicht einen Teil seiner GM Aktienposition veräussern könnte, wurde diese Spekulation dann am Nachmittag des selben Tages bestätigt, indem Mr. Kerkorian 25% seiner GM Position verkaufte und auf 7,4% reduzierte. Die GM Aktie fiel von ca. US$ 32,- auf ca. US$ 31,- wobei ein Short Selling Gewinn von ca. US$ 1,- bzw. ca. 3% innerhalb von wenigen Minuten während dieses Micro Movements realisiert werden konnte.

In letzter Zeit, insbesondere seit dem Sommer 2008 gab und gibt es unzählige opportunistische News Ereignisse mit stark erweiterten Kursschwankungen. Dabei spielt nun immer häufiger der Faktor der Overemotion eine wichtige Rolle (Overemotion beim Aktienhandel ergibt sich wenn aufgrund emotionellem Trading praktisch alle technischen Indikatoren ignoriert werden und Aktien plötzlich einen extremen Overbought oder Oversold Status erreichen). Der Faktor der Overemotion kann erstklassig von MimoMat Traders genützt werden. Es gab in den letzten drei Tagen des Jahres 2008 noch eine interessante MimoMat Trading Opportunity als Dow Chemical (DOW) von der Regierung in Kuwait darüber informiert wurde, dass jene ein Multimilliarden-Dollar Venture mit Dow streichen. Damit kamen sofort Spekulationen in den Markt, dass dadurch Dow's geplanter Kauf von Rohm & Haas (ROH) gefährdet sei. Als Resultat dieser Spekulationen öffneten ROH Aktien am 29. Dez. 2008 um fast 25% tiefer und notierten unter US$ 48,- je Aktie. Während des Tages gab es einen leichten Rebound der Aktien auf ca. US$ 54,- und ein paar Tage später am 31. Dez. 2008 notierten die ROH Aktien dann wieder bei über US$ 62,- je Aktie. Damit ergab sich ein idealer Rebound Trade von 29% innerhalb von nur 3 Tagen. Mit der MimoMat Strategie hätte man natürlich täglich und laufend Gewinne mitgenommen um diese Gewinne abzusichern, da eben die Zukunft immer ungewiss ist.

Ziel der MimoMat Strategie:
Das Hauptziel der MimoMat
Strategie ist es innerhalb der kürzest möglichen Zeitspanne maximale Kapitalgewinne in jeder Transaktion zu generieren und abzusichern. Dabei soll auch das mögliche Verlustrisiko in solchen Transaktionen reduziert werden. Die grundsätzliche Ausrichtung der MimoMat Strategie bezieht sich auf Ertrag/Einkommen. Das langjährige Wachstum des Fondvermögens selbst ist kein Ziel der MimoMat Strategie, da die MimoMat Strategie aus Effizienzgründen und der Handelsfelxibilität auf ein bestimmtes einsetzbares Kapitalausmass beschränkt ist (derzeit auf maximal ca. US$ 250 Mio. je Fond/Trader).

Jeden Tag gibt es Micro Movements bei Aktien und ETFs die ein grösseres Handelsvolumen aufweisen, ... normalerweise bei Aktien die mehrere Millionen Aktien täglich handeln. Die Gelegenheiten sind zahlreich und durch die Anwendung der MimoMat Strategie können potenzielle Micro Movements bei gewissen Aktien identifiziert werden (eine teilweise Dokumentationen von 2006 - 2008 zur Anwendung bzw. Nachverfolgung der MimoMat Strategie können unter dem Link http://www.be24.at/blog/author/dietmar_scherf in Deutsch nachgelesen werden).
Dietmar Scherf's Market Blogs auf be24.at

Praktische Anwendung der MimoMat Strategie:
Gewinne müssen schnell abgesichert werden. Jeder Trade sollte gewinnbringend sein, selbst wenn es sich nur um kleine Gewinne handelt. Es gibt einen Spruch im Englischen der übersetzt lautet: "Derjenige der Gewinne mitnimmt kann nicht Pleite gehen." Beispiel: Im Jahr 2008 (das das schlechteste Börsenjahr seit 1931 war) führten wir mehr als 1.500 Trades durch, wobei wir nur 13 Trades netto mit einem minimalen Verlust buchten. Bei diesen Verlusten waren bereits unsere "beabsichtigten" Verluste der Hedgepositionen-Trades inkludiert, da die gewinnbringenden Gegentrades grössere Gewinne als die "beabsichtigten" Verluste der Hedgepositionen einbrachten. Da jeder Trade sorgfälltig ausgesucht wird, so ist es uns fast immer möglich sogar die Hedgepositionen-Trades gewinnbringend abzuschliessen, da eben Aktien und ETFs in Wellen und Zyklen handeln. Doch gelegentlich passiert es jedem Trader, -selbst unter Anwendung der MimoMat
Strategie-, dass man eben mit einer Position für eine gewisse Zeit hängenbleibt. Darum ist es vorteilhaft nur einen Teil des verfügbaren Tradingkapitals für einen jeweiligen Trade einzusetzen. Je nach Marktsituation und Momentum empfehlen wir nie mehr als maximal ca. 10%-20% des verfügbaren Kapitals bei einem Trade einzusetzen. Man muss liquide bleiben falls man eben mit einer Position hängen bleibt. Gemäss unserer Erfahrung haben wir beobachtet dass es nur sehr selten gut ist echte Verluste zu buchen, ausser realisierte Verluste können durch Gegentrades wieder ausgeglichen werden. Da einzelne Aktien theoretisch auf Null sinken können, so gibt es bei ETFs irgendwie eine gewisse Sicherheit, da im Laufe der Zeit die meisten ETFs wieder den Einstandspreis erreichen und als eine Art Index funktionieren bzw. sogar tatsächliche Index ETFs sind.

Und obwohl ein guter Trader praktisch täglich Tradinggewinne absichern und buchen wird, so wird es dennoch diese seltenen Positionen geben, -inklusive Hedgepositionen-, die man mit einem Papierverlust für eine gewisse Zeit mitzieht, bis eben jene Positionen wieder den Einstandspreis erreichen oder gar Gewinne damit gebucht werden können. Daher kann es sein, dass die insgesamte Performance eines Portfolios für eine gewisse Zeit sogar einen Papierverlust aufweist, obwohl täglich Tradinggewinne erzielt werden und sich dadurch der Barbestand laufend erhöht. Aufgrund von Risk Managment Massnahmen ist es empfehlenswert nur in Aktien/ETFs zu handeln die auch ein langfristiges Investmentpotential aufweisen. Mit dieser Strategie fährt man im Laufe der Zeit wesentlich besser als mit den meisten anderen Strategien, da die wenigen Positionen die einen vorrübergehenden Papierverlust aufweisen, dann schlussendlich wieder den Einstiegspreis erreichen und zwischendurch die täglichen Tradinggewinne laufend abgesichert werden und sich so vermehren. Je nach Marktsituation denken wir auch dass es sinnvoll ist laufend für Tage und Wochen hindurch immer in den selben Aktien/ETFs zu traden. Dadurch lernt der Trader das genaue Verhaltensschema bestimmter Aktien/ETFs kennen.

Ein Wort zum Risk Management:
Obwohl praktisch jedes Börsenengagement eine reine Spekulation darstellt und man dabei ein grosses Risiko eingeht einen Teil oder sogar das gesamte Investementkapital zu verlieren, so gibt es für Investoren und Traders zahlreiche Mittel um das Riskio entsprechend einzuschränken. Unter anderem z.B. via der MimoMat
Strategie werden Tradinggewinne laufend mitgenommen und somit abgesichert. Zu den vielfachen Risk Management Methoden beim Trading sind hier noch einige Vorschläge angeführt die bei der Wahl eines Hedge Fonds zusätzlich zum effektiven grundlegenden Risk Management hilfreich sein können:

1) Für aktive Traders: ETFs statt einzelne Aktien verwenden
Für aktive Traders kann es sicherer sein mit ETFs zu handeln statt mit einzelnen Aktien. Mit ETFs kann das Risiko gegenüber Engagements in einzelnen Aktien reduziert werden. Zugleich kann dabei eine Hedging Strategie verwendet werden indem man Long/Short ETFs in einem Sektor verwendet. Auch können Hedge Fonds von einer entsprechenden ETF Trading-/Investmentstrategie profitieren um so ihr Risiko zu reduzieren.

2) Für Hedge Fond Investoren: Die Strategie des Fonds verstehen
Für Investoren ist es wichtig, dass jene zumindest grundlegend die Trading- und/oder Investementstrategie des spezifischen Hedge Fond verstehen.

3) Keine Mangementgebühren, sondern nur Erfolgsprämien
Fast alle Hedge Fonds verrechnen Managementgebühren, die wir keinesfalls befürworten. Es ist wesentlich besser wenn Hedge Fonds nur Erfolgsprämien verrechnen (z.B. eine Erfolgsprämie für jeden erfolgreichen Trade und/oder jedes erfolgreiche Investment). Damit lässt es sich besser einschätzen ob eine Fondstrategie auf längere Sicht hin erfolgreich sein wird, da das Fondmanagement nur bei Erfolg der Trading-/Investmentstrategie verdienen kann.

4) Transparenz
Transparenz ist für jede zwischenmenschliche Beziehung ausschlaggebend. Jedem Investor sollte es ermögicht werden den echten aktuellen Wert seines Investments laufend zu beobachten. Daher empfiehlt es sich, dass Hedge Fonds ihren Investoren die Möglichkeit bieten den aktuellen Wert (mark-to-market) des Investments z.B. via Aktualisierung des Basiswertes (oder einer Einheit) auf einer Website laufend (zumindest täglich) festzustellen. Damit wird ein wichtiger Risk Management Komponent gegenüber jedem Teilnehmer geschaffen um deren Risikotoleranz laufend einzuschätzen damit jene Teilnehmer nicht durch monatliche oder vierteljährliche oder gar jährliche Kontoauszüge überrascht werden.

5) Keine Sperrfristen, keine Kontoeinfrierungen und keine Ausstiegsstrafen
Es ist verständlich, dass einige Hedge Fonds langjährige Investementstragien verfolgen die oft illiquide Investitionen beinhalten und daher ein langjähriges Engagement der Teilnehmer erfordert. Doch die meisten Hedge Fonds die mit aktiven Trading beschäftigt sind, sollten keine Sperrfristen haben, sondern sollten ihren Teilnehmern jederzeitige Ausstiegsmöglichkeiten offerieren. Keinesfalls sollten Ausstiegsstrafen verrechnet werden, sondern jeder Investor sollte jederzeit sein Geschäftsverhältnis mit einem Hedge Fond ohne zusätzliche Kosten auflösen können.

Wenn man alle bzw. einige dieser Kriterien bei der Suche nach einem Hedge Fond beachtet, so kann dies beim persönlichen Risk Management sowohl des Teilnehmers als auch des spezifischen Hedge Fonds hilfreich sein. Es ist jedoch eine Tatsache, dass die Börsen oft Kursschwankungen (Volatilität) verursachen und daher sogar die besten Hedge Fonds nicht immer konstante Renditen erwirtschaften können, sondern sogar gelegentlich auch Minusjahre einfahren. Es kommt oft auf die Trading-/Investmentstrageie des Fonds an, sowie auch auf die insgesamte Performance der Börsen im Allgemeinen. Aber gute Hedge Fonds die Integrität besitzen, offerieren ihren Teilnehmern Transparenz, sowie jederzeitige Ausstiegsmöglichkeiten, und jene Fonds verrechnen nicht zahlreiche Gebühren, sondern werden sich hauptsächlich bzw. nur auf Erfolgsprämien konzentrieren.




*Es entspricht unserer Überzeugung, dass es absolut unmöglich ist alle Risken in Investmenttransaktionen auszuschliessen. Zusätzlich zu diversen Risiko Management Vorkehrungen innerhalb einer bestimmten Methode bzw. Strategie, können auch Aktienoptionen bzw. sogenannte Short ETFs (im Fall von Longpositionen) nützlich zur Reduzierung von möglichen Verlusten des primären Investmentbetrages in einer jeweiligen Transaktion sein.

Keinesfalls entsprechen die hier angeführten Erklärungen zur MimoMat Strategie und Theorie den gesamten Umfang der MimoMat Strategie Studie und Lehre, sondern erläutern lediglich das grundlegende Prinzip dazu.
MimoMat
ist ein(e) Trademark/Handelsmarke (TM) und ein ServiceMark (SM) der Cascada Corporation.

Disclaimer/Wichtiger Hinweis: Die Performance der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Diese Website ist keine Aufforderung Wertpapiere zu kaufen, zu verkaufen oder zu handeln, und/oder in einen Fond oder irgendein Investmentvehikel zu investieren. Die Information die hier vorgelegt wird ist nur für Informations-, Lehrzwecke und zur Illustration angeführt um teilweise eine potenzielle Handelstechnik und/oder Theorie zu erläutern. Keinesfalls handelt es sich beim angeführten Inhalt um irgendeine Form der Anlageberatung. Jegliche Anwendung dieser Technik bleibt das alleinige Risiko der individuellen Person und/oder der juristischen Person die solche Techniken anwendet. Wir übernehmen nicht die geringste Verantwortung hinsichtlich dem Resultat, Verluste, usw. durch solche Anwendungen, und wir sowie unsere Angestellten und der Autor dieses Artikels können keinesfalls in irgendeiner Weise und/oder Form haftbar gemacht werden. Wir besitzen und handeln häufig in fast allen Wertpapieren die in diesem Artikel erwähnt werden, sowie auch auf unseren Websites und in Blogs sei es Online und/oder auch in gedruckten Artikeln auf anderen Websites und in diversen Publicationen angeführt werden. Keinesfalls gelten unsere Publikationen in welcher Form auch immer als Aufforderung um Wertpapiere zu kaufen, zu verkaufen oder zu handeln, und/oder in einen Fond oder anderes Investmentvehikel zu investieren. Dieser Artikel und diese Website stehen kostenlos nur mit diesem Verständnis und unter diesen Einschränkungen und Bedingungen Personen zum Lesen zur Verfügung.


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